Zielgruppendefinition im Content-Marketing wird oft unterschätzt

Die meisten Unternehmen und Dienstleister kennen ihre Zielgruppe genau. Oder zumindest glauben sie das. In der Regel stimmt das aber, wenn überhaupt, nur halbwegs. So kommt es immer wieder vor, dass Unternehmen im Rahmen von Kampagnen nicht in der Lage sind, die eigene Zielgruppe mit wenigen Worten zu beschreiben. Gerade bei kleineren Marktteilnehmern kursiert auch die Meinung, dass es allein auf die Qualität des Produktes oder der Dienstleistung ankomme und sich Qualität am Ende auszählen würde. Das ist allerdings nicht der Fall, und Ungenauigkeiten bei diesem Thema haben früher oder später negative Folgen auf den Absatz, die öffentliche Wahrnehmung und auch das Selbstverständnis eines Unternehmens.

Um ein möglichst genaues Bild der eigenen Kunden zu haben, ist die strategische Zielgruppendefinition ein zentraler Schritt, den kein Unternehmen oder Dienstleister überspringen sollte. Diese Definition steht am Anfang der viel umfangreicheren Zielgruppenanalyse. Wirklich präzise Ergebnisse kann dabei nur eine detaillierte Kundenbefragung oder -analyse bringen. Für kleinere Marktteilnehmer ist das oft nicht möglich. Aber bereits eine systematische Definition der eigenen Zielgruppe kann ein klareres Bild der eigenen Kunden liefern.

Persona-Profile für die Analyse

Dabei geht es zunächst um zentrale Eckdaten: Alter, Geschlecht, Wohnort, Beruf, Bildungs- und Familienstand, aber auch Interessen und Werte sollten berücksichtigt werden. Denn bei einer gelungenen Zielgruppenansprache spielen nicht nur statistische Merkmale, sondern auch psychologische Eigenarten eine wichtige Rolle. Hat man einen Kundentypus genauer bestimmt, sollten diese Erkenntnisse persönlicher gestaltet werden: Um den typischen Kunden nicht als abstraktes Sammelsurium von Daten zu verstehen, macht es Sinn fiktive Kundenprofile zu entwickeln. Diese Persona-Profile erhalten Steckbriefe mit Eigenschaften und Bedürfnissen. Vor allem in der Anfangszeit eines Projektes oder einer Kampagne macht es Sinn, solche Wunschkunden zu definieren und idealtypische Vertreter auszuarbeiten, die sich im Kern mit den realen Kunden decken.

Ein populärer Fehler ist es, die eigene Zielgruppe zu eng zu fassen. Aber auch das gegenteilige Extrem kommt oft vor: Ist die Zielgruppe zu groß gefasst, wirkt das Produkt oder die Dienstleistung schnell beliebig und austauschbar. Wer Probleme bei der Zielgruppendefinition hat oder sogar eine Zielgruppenanalyse anstrebt, sollte sich an Experten wenden. Auch kleinere Unternehmen können auf dieses Instrument zurückgreifen, gibt es doch eine Reihe von Marketingfirmen, die sich auf KMU spezialisiert haben. Die 2020 gegründete Suchmaschinen Service GmbH aus Kleve hat sich mit SEO- und SEA-Dienstleistungen wie auch im Content-Marketing auf den Mittelstand spezialisiert. Mit Suchmaschinenauskunft.com bietet das Unternehmen zudem ein modernes Online-Branchenbuch an, mit dem Unternehmen ihre Netzpräsenz steigern können. Fest steht: Die Zeit, in denen Marketing nur für Branchenriesen ein Thema war, ist längst vorbei.

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Die Suchmaschinen Service GmbH bietet Unternehmen die Möglichkeit ihre Online Sichtbarkeit zu erhöhen. https://suchmaschinenservicegmbh.wordpress.com/

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Suchmaschinen Service GmbH

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